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Zuckerfrei! So lebt es sich ohne Industriezucker und Süßigkeiten

Hanna Schumi von "Foxycheeks" berichtet davon, wie schwierig es war, vom Zucker loszukommen.

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BEAUTY-BLOGGERIN

Ich bin Hanna Schumi, Editor und Founder von Foxycheeks.com, meinem Beauty Blog Magazine. Ich LIEBE Beauty und schreibe über alles, was das Segment ausmacht: Von der Gesicht- und Körperpflege über dekorative Kosmetik bis hin zu gesunder Ernährung und Fitness. Als Bloggerin reise ich viel, nehme meine Leser in meinen Posts ein Stück weit mit und gebe Tipps zu Städten, Hotels und Spas weltweit.

Fotos: © Yelda Yilmaz

Ich erinnere mich noch genau, dass ich mich nach dem Sommer innerlich wie verklebt fühlte und schnell bemerkte, dass dieser Zustand vom Zuckerkonsum kommen musste. Meine Ernährung war geprägt von Süßigkeiten, die auch gerne mal statt des Mittagessens verzehrt wurden. Eine Katastrophe!

Gott sei Dank schlug dann mein Körper von ganz alleine Alarm und es musste sich etwas ändern. Ich holte mir das Buch "Goodbye Zucker" von Sarah Wilson. In ihrem Werk begleitet die Autorin ihre Leser auf dem Weg in eine zuckerfreie Zukunft. Fängt man an, zuckerfrei zu leben, merkt man schnell: Ohne Tipps und Tricks geht es nicht. Deshalb habe ich für euch ein paar Punkte parat:

1. Schlau machen!

Ich habe am Anfang viele Bücher gelesen, Rezepte gesammelt, Blogs besucht, die sich mit diesem Thema beschäftigen und Leute gefragt, die sich damit auskennen. Man kann nicht genug über das Thema "Zucker" wissen! Das Buch von Sarah Wilson motiviert übrigens ungemein, enthält viele (Frühstücks-)Rezepte und motiviert mit Fakten und Wissen - Woche für Woche, bis man das Ziel erreicht hat.

2. In kleinen Schritten denken.

Nichts geht von heute auf morgen. Ich habe in der ersten Woche auf Süßigkeiten verzichtet, dann auf alle fertigen Lebensmittel und Getränke, die Zucker enthalten. Zwei Wochen habe ich auch auf Fruktose verzichtet, was mir geholfen hat, ganz von dem Suchtstoff runterzukommen. Danach fühlt man sich befreit - Zucker interessierte mich gar nicht mehr.

3. Die Augen offen halten.

Ob in Medikamenten, Fertiggerichten, Joghurt oder Müsli - fast überall ist Industriezucker enthalten. Meistens ist dieser ganz klar in der Inhaltsstoffliste zu erkennen, oft tarnt er sich aber als Glukose, Rohrohrzucker oder Fruktose.

4. Vorsorgen!

Ich habe immer Nüsse in meiner Tasche, denn damit stillt man den kleinen Hunger und den Jieper am Nachmittag. Auch das Reformhaus hat viele zuckerfreie Snacks, die ich immer auf Vorrat kaufe. Zum Naschen am Abend kann ich Popcorn mit Salz empfehlen, was übrigens auch sehr kalorienarm ist.

5. Reisen:

Gar nicht so einfach, am Flughafen oder im Zug etwas Zuckerfreies zu bekommen. Das gute alte Käsebrot ist hier ein toller Begleiter. Auf Reisen ist es noch wichtiger, gut vorzusorgen und sich seinen Proviant vorzubereiten.

6. Viel trinken!

Die meisten von uns trinken zu wenig - das ist kein Geheimnis. Trinkt man genug, hat man nicht nur weniger Appetit, sondern auch weniger Lust, Süßes zu essen. Ungesüßte Tees und Wasser pushen zudem die Haut von innen und lassen uns strahlen!

7. Alternativen kennen.

Das Gemeine am Zucker ist, dass er den Insulinspiegel hochschnellen lässt, was den Stoffwechsel durcheinander bringt - vor allem zwischen den Mahlzeiten. Kokosblütenzucker ist eine gesündere Alternative zu Kristallzucker und kann alternativ zum Süßen verwendet werden. Er hat einen niedrigen glykämischen Index, was bedeutet, dass sich der Insulinspiegel nur ganz wenig bewegt.

8. Schokolust:

Wer gar nicht auf Schokolade verzichten kann, findet im Bioladen eine große Auswahl an Rohkakao-Schokoladen, die überwiegend mit dem oben genannten Kokosblütenzucker gesüßt sind. Sehr lecker: "Lov Choc" oder "Ombar" - köstliche Schokoladen ohne Zucker!

9. Anders backen und süßen:

Man kann auch ohne Kristall und Rohrzucker backen. Ob Stevia, Kokosblütenzucker oder Xilit - hat man erst mal den Dreh raus, kann man eigentlich jedes Rezept umwandeln. Ich persönlich esse und verwende auch keinen Agavendicksaft, da er dem Industriezucker gleichzuschreiben ist. Honig hingegen nehme ich schon ab und zu zum Süßen, besonders in Salatdressings und Getränken.

Sugarfree Brownies from Frauke - Recipe & Story next week on foxycheeks.com #sugarfree #zuckerfrei

Ein von Hanna Schumi (@foxycheeks) gepostetes Foto am

10. Gleichgesinnte suchen.

Sich ganz alleine mit einer zuckerfreien Ernährung herumzuschlagen, kann mühsam sein. Es motiviert, einen Mitstreiter zu haben, damit man gemeinsam neue Lebensmittel, Rezepte und schwache Momente teilen kann. Das macht Mut, durchzuhalten!

11. Seinen Weg finden und nicht vergessen:

Die Regeln stellt man selber auf! Wer auf ein Glas Weißwein am Wochenende nicht verzichten kann, muss einfach überlegen, ob es bleiben soll. Zu viele Ausnahmen sollte eine zuckerfreie Ernährung nicht machen, aber zu einer anstrengenden Diät sollte es auch nicht verkommen.

Ich habe mich schon nach vier Wochen ohne Zucker großartig gefühlt. Mein Bauch wurde flacher, die Kilos purzelten und ich hätte morgens Bäume ausreißen können. Das Beste: Dieser Zustand ist geblieben. Ich fühle mich vital, stark und sehr frei ohne Zucker. Natürlich muss ich auch oft widerstehen und es fällt nicht immer leicht, aber das Hochgefühl überwiegt und ich bleibe dabei.

Fotos: © Foxycheeks.com / Hanna Schumi

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